tw
fb
yt
Zu Heilige Drei Könige steht in der Erste Bank Eishockey Liga eine ganze Runde auf dem Programm, zwei weitere Spiele folgen dann bereits am Samstag! Neuzugang für die Defensive in Bozen.


Doug Mason kehrt mit den 99ers erstmals nach Klagenfurt zurück
Der EC-KAC hatten zuletzt die „Hex“ am Schläger! Die Rotjacken verloren ihre letzten drei Spiele gegen Fehervar AV19 (2:5), den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (1:5) und zuletzt gegen Meister EC Red Bull Salzburg (2:3 nach Verlängerung) und trafen dabei nur fünf Mal. „Wir hadern mit unserer Effizienz. Trotz der Niederlage haben wir nicht schlecht gespielt, es sind nur ein paar Kleinigkeiten, an denen müssen wir arbeiten und dann schaut es wieder gut aus.“, weiß KAC-Stürmer Manuel Ganahl. Gleich 47 Mal feuerten die Kärntner am Dienstag auf das Tor von Luka Gracnar, durften aber nur zwei Mal jubeln. Die Red Bulls hingegen waren bei 31 Tor-Schüssen drei Mal erfolgreich. Viel passiert ist noch nicht, denn als Fünfter befindet sich der Rekordmeister weiter auf Kurs Pick-Round und vorzeitige Play-off-Qualifikation! Der Vorsprung der Rotjacken auf Platz 7 bzw. den HC Orli Znojmo beträgt fünf Runden vor Ende der Phase eins des Grunddurchgangs vier Punkte. Am Freitag wartet auf die Truppe von Mike Pellegrims nun das Heimspiel gegen die Moser Medical Graz99ers. Daheim konnten Manuel Geier und Co. in ihren letzten sieben Spielen immer punkten und dabei sechs Siege feiern. Im Saisonduell mit den Steirern liegt man aber 1:2 zurück, allerdings gewann man das letzte Duell in Graz klar mit 4:1.
Die Moser Medical Graz99ers müssen sich immer mehr mit der Qualifikationsrunde anfreunden! Durch die Niederlage zuletzt gegen den EHC LIWEST Black Wings Linz fielen die 99ers in der Tabelle auch wieder auf Platz 10 zurück. Der Rückstand auf Platz 6, der die Teilnahme an der Pick-Round und die vorzeitige Playoff-Qualifikation nach 44 Runden bedeuten, beträgt bei fünf ausständigen Spielen bereits zehn Punkte. In den letzten vier Runden gab es für Oliver Setzinger und Co. ein Auf und Ab, Sieg und Niederlage wechselten sich ab. Trotz 31 Torschüssen gelang den Steirern zuletzt gegen Linz nur ein Goal. „Wir müssen noch mehr Scheiben zum Tor bringen und benötigen auch mehr Zug zum Tor“ weiß Markus Pirmann, Stürmer mit KAC-Vergangenheit. Diese hat auch Trainer Doug Mason. Ein Jahr – vom Oktober 2014 bis Dezember 2015 – trainierte der Kanadier die Rotjacken. Nun kehrt er erstmals als Gegner nach Klagenfurt zurück. „Ich bin sehr motiviert“, so der 61-Jährige und auch Markus Pirmann pflichtete dem Trainer bei. Thomas Pöck und Oliver Setzinger trugen im Vorjahr ebenfalls noch den Dress des EC-KAC. Im Saisonduell mit Klagenfurt führen die Moser Medical Graz99ers mit 2:1-Siegen.

Verfolgerduell in Salzburg
Wer ist die Nummer 2 im Land? Meister EC Red Bull Salzburg und der EHC LIWEST Black Wings Linz duellieren sich zu Heilige Drei Könige in der Mozartstadt um Platz 2! Aktuell liegen die Oberösterreicher mit 78 Punkten (29 Siegen) aus 39 Runden knapp vor dem Titelverteidiger, der es bisher auf 76 Punkte (27 Siege) gebracht hat. Drei Mal standen sich die beiden Teams 2016/17 schon gegenüber, zwei Mal siegten die Mozartstädter. Mit einem weiteren Dreier würden die Red Bulls in der Tabelle an den Stahlstädtern vorbeiziehen und auch das direkte Duell im Falle einer möglichen Punktegleichheit nach 44 Runden für sich entscheiden. „Gegen Linz wartet schon das nächste Kracherspiel. Die Stimmung ist auch immer toll gegen die Black Wings. Wir freuen uns schon drauf“, so Goalie Luka Gracnar. Die Oberösterreicher hingegen könnten mit einem Sieg Platz 2 absichern. Um auch das direkte Duell im Falle einer Punktegleichheit nach Phase 1 des Grunddurchgangs sicher zu gewinnen, müssen Philipp Lukas und Company in der Mozartstadt mit +3 Toren erfolgreich sein.
Beide Teams waren zuletzt gut unterwegs: Die Mozartstädter gewannen ihre letzten vier Spiele und boten ihren Fans dabei zuletzt zwei Mal mehr für ihr Geld. Sowohl in Bozen, als auch in Klagenfurt entschieden Matthias Trattnig und Co. die Partie erst in der Overtime für sich. Die Oberösterreicher siegten zuletzt drei Mal und haben bei ihren Erfolge über den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (5:1), HC Orli Znojmo (7:2) und die Moser Medical Graz99ers (3:1) in der Abwehr Beton angerührt, kassierten in 180 Minuten nur vier Gegentreffer, bei gleich 15 Volltreffern! „Es war ein harter Fight in Graz. Der Führungstreffer war sicher ein Schlüssel zum Erfolg, sonst hätte das Spiel auch in die andere Richtung gehen können“, weiß Head Coach Rob Daum, der mit den Black Wings „so weit vorne, wie möglich finishen möchte!“ Immerhin gibt es für Platz 2 nach 44 Runden vier Bonuspunkte für die Pick Round, wo sich die beiden Mannschaften heuer sicher noch zwei Mal treffen werden, während der Dritte hingegen „nur“ zwei Bonuspunkte in die Zwischenrunde mitnimmt.
Am Freitag trifft auch das beste Powerplay der Erste Bank Eishockey Liga (BWL, PP%: 26,4), auf das beste Unterzahlspiel (RBS, BWL – PK% je 86.0).

Caps beim VSV auf Rekordjagd
Der EC VSV erlitt zuletzt im Kampf um einen Top 6 Platz einen Rückschlag. Die Adler verloren in Znojmo mit 1:3 und fielen dadurch in der Tabelle auf Platz acht zurück. Der Rückstand der Adler auf Rang 6 beträgt fünf Punkte, bei noch fünf ausstehenden Runden in Phase 1 des Grunddurchgangs. Zudem treffen zu Heilige Drei Könige mit dem HC Orli Znojmo und dem HC TWK Innsbruck „Die Haie“ in einem Parallelspiel auch zwei direkte Konkurrenten um Platz 6 aufeinander. Auf die Blau-Weißen wartet mit Leader UPC Vienna Capitals am Freitag ein ganz harter Brocken. Die ersten drei Duelle waren allesamt hart umkämpft, zuletzt behielten allerdings zwei Mal die Wiener knapp die Oberhand. Weitere Gegner der Adler im Grunddurchgang sind dann noch die Moser Medical Graz99ers (So/A), EHC LIWEST Black Wings Linz (Mi/H), Fehervar AV19 (Fr, 13.1.17/H) und der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (So, 15.1.17/A). Spätestens dann wird man wissen, wer die Top 6 sind und welche Teams sich durch die Qualifikationsmühle quälen müssen.
Die UPC Vienna Capitals starten in Villach ihren Road Trip. Danach warten auf den Leader weitere Auswärtsspiele in Salzburg (So) und Klagenfurt (Mi). In Villach sind Jonathan Ferland und Co. auf Rekordjagd. Die Wiener, die zuletzt zehn Siege in Folge feierten, können in der Draustadt den Punkterekord des EC Red Bull Salzburg aus dem Vorjahr (91) überbieten und als erste Mannschaft auch 32 Siege in Phase 1 des Grunddurchgangs schaffen. Die Bestmarke (31) hält man seit Mittwoch gemeinsam mit dem EC Red Bull Salzburg. „Es geht uns nicht um die Tabellenführung, sondern wie wir die Spiele als Team gewinnen. Mal schauen was die nächsten Partien bringen. Wir werden mit demselben Ehrgeiz und derselben Einstellung auf das Eis gehen Villach ist ein gefährliches Team. Obwohl sie öfters verloren haben, waren die Spiele immer sehr eng. Sie können aus dem Nichts Chancen kreieren. Wir werden unser ganzes Potential abrufen müssen“, so Head-Coach Serge Aubin, dessen Team die letzten beiden Saisonduelle mit dem EC VSV knapp für sich entscheiden konnte.

Bozen mit nächster Chance auf Play-off-Fixierung in Ungarn und Neuzugang!
Fehervar AV19 bestreitet gegen den HCB Südtirol Alperia (Fr) und den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (Sa) gleich zwei Heimspiele innerhalb von weniger als 23 Stunden! Mit dem Overtime-Sieg in Ljubljana machten die Ungarn zuletzt wieder einen Platz gut und sind nun Neunter. In der Tabelle orientieren sich Istvan Sofron und Co. aber weiter nach vorne. Weitere Positionsgewinne sind für die Teufel in den letzten fünf Runden der Phase 1 des Grunddurchgangs möglich: Auf Platz 8 fehlen Szekesfehervar nur drei Punkte, Platz 7 ist fünf Punkte entfernt. Ja sogar von Platz 6 darf man noch träumen, darauf haben die Magyaren aber schon acht Punkte Rückstand. Dazu benötigt es nun aber perfektes Heim-Doppel mit Siegen gegen den HCB Südtirol Alperia und den aktuell Sechsten HC TWK Innsbruck „Die Haie“. Gegen Bozen verlor man bisher alle drei Saisonduelle, gegen die Haie gewann man das letzte Duell. „Die Spieler waren nicht zufrieden mit zwei Punkten in Ljubljana! Wir werden hart ans Werk gehen. Bozen spielt gut in der Defensive und kann Tore schießen und steht nicht umsonst auf Platz 4. Und Innsbruck ist stark im Powerplay. Wir haben es daher besonders studiert. Wir brauchen ein starkes Unterzahlspiel, um eine Chance zu haben“, weiß Headcoach Benoit Laporte.
Der HCB Südtirol Alperia ist eines von nur drei Teams, das im Jahr 2017 noch sieglos ist! Neben den Foxes erlitt dieses Schicksal auch der HDD Olimpija Ljubljana und der EC-KAC! Erst am Dienstag unterlagen die Italiener bei Angstgegner Dornbirner EC 1:3. Die Stürmer hatten zuletzt die „Hex“ am Schläger. Nur vier Treffer gelangen den Italiener in den letzten drei Runden. Nun warten auf Alexander Egger und Co. diese Woche zwei weitere Auswärtsspiele in Szekesfehervar (Fr) und Ljubljana (So). In Ungarn bietet sich den Schützlingen von Tom Pokel die zweite Chance die Play-off-Teilnahme 2017 endgültig zu fixieren, einen Sieg benötigt man hierfür noch. „Wir müssen die richtige Einstellung wiederfinden, in Dornbirn und die Spiele davor haben wir verstanden, dass es mehr braucht, wir müssen die Zweikämpfe gewinnen und alles geben. Wir müssen konzentriert in das Spiel gehen, denn wir wollen die Punkte um den Playoff-Einzug zu fixieren“, so Anton Bernard. Mithelfen wird dabei auch Verteidiger Mikko Luoma. Der 40-Jährige bringt viel Erfahrung mit, spielte vor allem in Finnland und Schweden und stand für die Edmonton Oilers 2003/04 auch drei Mal in der NHL am Eis. In dieser Saison spielte er bisher für MODO Hockey. In dieser Saison gewann Bozen bisher alle drei Saisonduelle mit den Magyaren.

Duell um Platz 6 in Znojmo
Vizemeister HC Orli Znojmo feierte am Dienstag den ersten Sieg unter Headcoach Roman Simicek. Im Adlerduell setzten sich die Tschechen daheim gegen den EC VSV mit 3:1 durch und verbesserten sich in der Tabelle auf Platz 7. Nun warten zwei weitere Heimspiele gegen den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (Fr) und Dornbirner EC (Sa) auf die „Roten Adler“. Dem Duell mit den Haien kommt bereits „Endspielcharakter“ im Kampf um einen Top 6 Platz, der die Teilnahme an der Pick-Round bzw.  die vorzeitige Play-off-Qualifikation nach 44 Runden bedeutet, zu. Aktuell haben die Tschechen drei Punkte Rückstand auf Platz 6 und den HCI, bei noch fünf Runden! Gegen die Tiroler hat man aber eine gute Heimbilanz vorzuweisen, man siegte daheim in den letzten sieben Duellen! In dieser Saison behielten die „Roten Adler“ gegen die West-Österreicher bisher in allen drei Begegnungen die Oberhand und hätten damit das direkte Duell bei möglicher Punktegleichheit nach 44 Runden schon für sich entschieden. Nur 24 Stunden später empfängt der HC Orli Znojmo den Dornbirner EC, im Saisonduell mit den Bulldogs führt man mit 2:1-Siegen. „Das Wichtigste war die Mannschaft wieder wachzurütteln und hungrig auf Siege zu machen. Das Programm ist dicht, es bleibt nicht viel Zeit für Training. Aber wir wollen uns natürlich auch Schritt für Schritt weiter verbessern, sowohl spielerisch, als auch in der Tabelle!“, tönte Headcoach Roman Simicek.
Ein heißer Tanz um Platz 6 wird das Duell HC Orli Znojmo vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ am Freitag. In der Tabelle liegen die Tiroler mit 59 Punkten aktuell auf Platz 6, drei Zähler oder einen Sieg dahinter folgen die Tschechen mit 56 Punkten. Die Österreicher könnten mit einem Auswärtserfolg Platz sechs absichern. Dafür müssen Patrick Mössmer und Co. jedoch ihren „Znojmo-Fluch“ ablegen! Die letzten sieben Spiele in Tschechien haben die Haie nämlich verloren. Bei zehn Antritten in Znojmo konnten die Österreicher bisher erst einmal als Sieger das Eis verlassen. Dieser Erfolg datiert vom 22. Jänner 2013 und ist somit schon 1.444 Tage her! „Gewinnen wir, schaut es richtig gut für uns aus, wenn wir aber verlieren dann wird es wieder ganz eng. Wir müssen einen Weg finden zurückzuschlagen. Ich glaube an dieses Team. Wir schaffen das“, sagte Hai Mario Lamoureux, der mit dem HCI am Mittwoch das Bruderduell gegen JP in Wien verlor. Nur 24 Stunden nach dem Gastspiel in Znojmo sind die Haie in Szekesfehervar zum dritten Mal binnen vier Tagen auswärts gefordert. Im Saisonduell mit den Ungarn haben die Tiroler mit 2:1 die Nase vorne.

Kellerderby in Ljubljana
Der HDD Olimpija Ljubljana empfängt am Freitag im Kellerderby den Dornbirner EC. Beide Teams sind auf den Plätzen 12 und 11 einzementiert und man wird sich auch zwei weitere Male in der Qualifikationsrunde treffen. Die Slowenen verloren am Dienstag gegen Fehervar AV19 in der Overtime. Es war die 15. Niederlage in Folge, damit stellte man den Negativrekord der Ungarn von 2007/08 ein. „Wir werden alles daran setzen um endlich wieder zu gewinnen“, so Olimpija Back-up Tilen Spreitzer.
Der Dornbirner EC hat ein Mammutprogramm vor sich: Die Bulldogs sind am Freitag in Ljubljana und nur eine Tag später in Znojmo gefordert. Zuletzt feierte der DEC einen 3:1-Sieg über den HCB Südtirol Alperia und beendete damit seine Durststrecke nach sechs Pleiten. Ljubljana hatten die Bulldogs in dieser Saison stets im Griff, gewannen alle drei Saisonduelle. Im Saisonduell mit Znojmo liegt der West-Klub 1:2 zurück. „Wir wollen den Gegner gleich zeigen, dass es gegen uns keine einfache Aufgabe wird in der Qualifikationsrunde“, so Stürmer Kevin Macierzynski.

Erste Bank Eishockey Liga:
Fr, 06.01.2017: EC Red Bull Salzburg – EHC LIWEST Black Wings Linz (16:00 Uhr)

Referees: SMETANA, ZRNIC, Kontschieder, Seewald.
Fr, 06.01.2017: HC Orli Znojmo – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:30 Uhr)
Referees: BERNEKER, STOLC, Gatol, Kaspar.
Fr, 06.01.2017: EC-KAC – Moser Medical Graz99ers (17:30 Uhr)
Referees: GRUBER, KINCSES, Ettlmayr, Nagy.
Fr, 06.01.2017: HDD Olimpija Ljubljana – Dornbirner EC (17:30 Uhr)
Referees: PIRAGIC, STERNAT, Rakovic, Zgonc.
Fr, 06.01.2017: Fehervar AV19 – HCB Südtirol Alperia (19:15 Uhr, M4 und video33.it live)
Referees: GRUMSEN, M. NIKOLIC, Jensen, Schauer.
Fr, 06.01.2017: EC VSV – UPC Vienna Capitals (19:30 Uhr, SKY live)
Referees: KELLNER, K. NIKOLIC, Krausz, Nothegger.
Sa, 07.01.2017: HC Orli Znojmo – Dornbirner EC (17:30 Uhr)
Referees: BERNEKER, STOLC, Nemeth, Soos.
Sa, 07.01.2017: Fehervar AV19 – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:30 Uhr, M4 live)
Referees: GRUMSMEN, M. NIKOLIC, Jensen, Schauer.