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Die UPC Vienna Capitals starteten ins neue Jahr genauso wie sie das vergangene beendet haben. Mit einem Shut-Out-Erfolg. Das Team von Head-Coach Serge Aubin schickte Fehervar AV19 mit 3:0 nach Hause.

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Die UPC Vienna Capitals starteten engagiert in die Partie und hatten Fehervar gleich im Griff. Bis zur ersten zwingenden Möglichkeit dauerte es aber vier Minuten. Kelsey Tessier bekam im Slot den Puck, scheiterte allerdings mit seinem Drehschuss an Fehervar-Goalie Miklos Rajna – wie auch wenige Sekunden später bei der nächsten Gelegenheit (4. Min.). Die Gäste aus Ungarn schafften es selten vor das Tor der Aubin-Männer. Wenn sie aber durchkamen, dann wurde es gefährlich. Zwei Mal musste Caps-Goalie Lamoureux sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern (5.). Nach zwölf Minuten zogen die Capitals die erste Strafe. Während Ryan McKiernan für zwei Minuten auf der Bank saß, hatte Captain Jonathan Ferland die Chance auf den Short-Hander. Er scheiterte aber an Rajna (13.). Fast im Gegenzug bekamen die Wiener ihr erstes Powerplay zugesprochen und waren knapp dran an der Führung. Zuerst säbelte Kelsey Tessier, in aussichtsreicher Position, über einen Pass von MacGregor Sharp (15. Min.). Danach war ein Knaller von Jamie Fraser aus der Distanz eine sichere Beute für Rajna (16. Min.).

Das zweite Drittel bot anfangs keine großen Höhepunkte. Erst in Minute 28 brandete zum ersten Mal an diesem Abend Jubel in der Albert-Schutz-Halle auf. Collin Bowman setzte einen Schuss an die Außerstange. Den Rebound stocherte Mario Fischer zum 1:0 für die Caps ins Tor (28. Min.). Wenig später stand es bereits 2:0 für das Team von Head-Coach Serge Aubin. Tessier zog auf der linken Seite auf und davon. Sein Querpass fand im Slot Sharp und der Stürmer fixierte die Zwei-Tore-Führung (30. Min.). Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels gab es die nächste Zwei-Minuten-Strafe für die Caps. Die Wiener setzten ihr gutes Penalty-Killing aber wieder fort und hatten sogar wieder eine Chance auf den Short-Hander. Ferland schickte Riley Holzapfel. Der Top-Scorer erwischte auch den Puck, allerdings ging dieser am Tor der Ungarn knapp vorbei (36. Min.).

Im letzten Drittel drängten die Capitals auf die Entscheidung. Wieder hatten die Hausherren in Unterzahl die Chance auf den Short-Hander. Doch das Duo Tessier/Sharp hatte im Abschluss Pech (46. Min.). Die Angriffe der Gäste blieben wirkungslos und die Caps nutzten einen Abwehrfehler von Fehervar eiskalt aus. Die Scheibe kam zu Andreas Nödl und der Ex-NHL-Legionär erhöhte mit einem satten Back-Hand-Schuss ins Kreuzeck auf 3:0 (53. Min.). Kurz vor dem Ende hatte Fischer Pech. Sein Break-Away-Versuch landete an der Außenstange (57. Min.). Das Team von Head-Coach Serge Aubin gewann gegen Fehervar AV 19 souverän mit 3:0 und feierte damit den neunten Sieg in Folge. In der Tabelle liegt der Spitzenreiter zwölf Punkte vor den Black Wings Linz in Front.

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 38:
So, 01.01.2017: UPC Vienna Capitals – Fehervar AV 19 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
Referees: KIMMERLY/SIEGEL, Zuseher: 3.950
Tore Caps: Fischer (28.), Sharp (30.), Nödl (53.)